Sommercamp II 2016
13. Tag
Als Anker des grün-grünen Zeltes habe ich es gut. Ich muss nichts tun- und das den ganzen Tag. Ab und zu werde ich aus Versehen herausgerissen, aber es kommen immer wieder nette Mitarbeiter und schlagen mich mit ihrem Ankerhammer wieer in den weichen Naturboden. Und wenn mir mal langweilig ist, bewege ich mich ein bisschen mit dem Spanngurt damit wieder jemand kommen muss und uns stramm zieht. Zwar gefällt das den Mitarbeitern eher weniger, aber mir schon.
Wenn die Kinder trainieren, darf ich jedes mal zuschauen und sie bewundern. So etwas kann nicht jeder. Alleine der ganze Spaß den die Kinder verbreiten schwappt auf mich und meine Kumpanen über, und ich bin manchmal auch neidisch auf die Menschen, da sie mit ihren Gelenkigen Armen und Beinen so tolle Kunststücke vollführen können.
In jedem Training werden die Kinder besser und ich ergötze mich an dem Anblick der Vorfreude auf die große Show am Samstag und Sonntag.
Mit Elan und Freude machen sich die Kinder sogar manchmal den Spaß, genau neben mir zu schlafen, direkt unter dem fantastischen Sternenhimmel des Hofs. Jede Nacht darf ich diesen bewundern und ich kann mich glücklich schätzen, hier im Boden zu stecken und nirgens anders!


