Sommercamp II 2016
12. Tag
Ich bin Alfons Apfelbaum und stehe auf dem Parkplatz, das war immer schon mein Traum zu mir komm' Kinder und der Spatz. Mit Ruhe und Gelassenheit stehe ich alles an, ich nutze jede Möglichkeit zu zeigen was ich kann. Mit Bälln' jongliern' das kann doch jeder, mit Blättern ist's geübt, sie fliegen leicht wie eine Feder, durch Blätterdach getrübt.
Das Lachen zarter Kinderstimmen, macht meine Wurzeln glücklich, denn hier beim Pimparello, umgarnen sie alle mich. Jeder pflückt hier meine Frucht, jeden Apfel Stück für Stück, hört man nicht auf wird es zur Sucht, das knackig rote Apfelglück.
Manchmal spannen sie ein Seil, um meinen Stamm herum, Schlappseil nennen sie das Teil, doch meistens bleib ich stumm. Denn sage ich einmal etwas, werde ich nicht verstanden, deswegen beiß ich nicht ins Gras das sind ja meine Verwandten. Die Kinder spieln' mit einem Stab, so bunt wie Regenbögen, das wäre was was ich gern mag, doch ist es nicht von nöten.
Ich sehe zu und staune, wenn der Zirkus um mich ist, bekomm' ich gute Laune gefunden in einer Schatzkist'. Sich selbst lernen zu entdecken, von jeder eignen Ecke, sich nie mehr vor sich verstecken, so stolz sein wie ein Recke!
Gut gelaunt und voll von Glück, leg' ich mich nachts zur Ruh', doch rühre ich mich nicht ein Stück, an wen ich denk bist du!


