Sommercamp I 2016

3. Tag

Alle Welt redet von Inklusion. In Schulen, Sportvereinen und Freizeitangeboten wird versucht, Menschen, die anders sind, mit einzubinden. Aber hier wird Inklusion wirklich gelebt. Zu unseren Freizeiten kommen Kinder aus reichen und armen Familien, Kinder aus Kinderheimen und Psychartrien, geistig und körperlich Behinderte.

< Außerdem leben auf dem CircArtivehof einige unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Sie sind ohne ihre Eltern, größtenteils aus Kriegsgebieten, geflohen, zum Beispiel aus Syrien, Afganistan oder Eritrea. Und auch diese Kinder machen beim Training mit. Die meisten von ihnen können noch kein Deutsch, viele auch weder Englisch noch Französisch. Und trotzdem schaffen die Kinder es, sich mit Händen und Füßen miteinander zu verständigen.

Wie zum Beispiel Tom aus den USA, der nur Englisch spricht und Adil von der Elfenbeinküste, der nur Französisch kann, die sich während des Trainings angefreundet haben, ohne ein einziges Wort des anderen zu verstehen. Denn Circus verbindet. Über Sprachen, Kulturen und Religionen hinweg.

von Katharina

JuKi – Zukunft für Kinder und Jugendliche e. V.; Rappenhof 1; 74417 Gschwend
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