Pfingstcamp I 2016

2. Tag

Vorsichtig hebe ich den Kopf und suche den Geruch nach Wildschwein. Leider kann meine Nase den Duft meines Lieblingsessens nicht ausmachen. Seufzend öffne ich meine Augen und stelle fest, dass ich an einem fremden Ort gelandet bin. Ich weiß nicht, wo Miraculix Asterix und mich hin geschickt hat, aber ich werde es noch herausfinden.

Beim Erkunden laufen uns ganz viele Kinder über den Weg. Sie verschwinden immer wieder in bunten Zelten und als wir dann in eines hineinschauen bemerken wir, dass wir in einem Circus gelandet sind. Leider sehe ich immer noch weit und breit kein einziges Wildschwein. Mit einem Grummeln im Bauch, mache ich mich auf den Weg in ein anderes Zelt, in dem die Kinder auf einem dünnen Seil balancieren. Das sieht sehr kompliziert aus, aber schwerer als Hinkelsteine tragen kann es auch nicht sein.

Mittags werden wir dann zum Essen eingeladen. Obwohl ich eigentlich nur Wildschwein mag, probiere ich etwas von der gelben Soße und den weißen Körnchen. Mein Magen knurrt so sehr, dass ich alles essen würde. Doch erstaunlicherweise schmeckt das Essen total lecker. Später erfahre ich, dass das Reis mit Geschnetzeltem in Currysoße war. Für Vegetarier  das sind Menschen die kein Wildschwein essen würden  gab es sogar eine extra Soße, die ich natürlich auch heimlich probiert hatte. Glücklich darüber, dass das Essen hier so gut schmeckt, beschließe ich, noch eine Weile bei den zu bleiben und sie in die Geheimnisse des Römer-Verhauens einzuweihen.

Ich freue mich schon, wenn die Kinder mich, wie versprochen, besuchen kommen.

Bis bald, Obelix

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